Archiv für Urlaub

2. Gutsküchenwoche in der Mecklenburgischen Schweiz

Schlemmen und Residieren im Herzen Mecklenburgs

Schlemmen

Sie zaubern leckere Sachen auf den Tisch: die Meisterköche der Mecklenburger Schlösser und Gutshäuser

So lautet das Motto der zweiten Gutsküchenwoche vom 19. bis 31. Oktober 2012 in der Mecklenburgischen Schweiz. Regionale Köstlichkeiten und gesunde Zutaten stehen ganz oben auf  dem Programm. Und ganz nebenbei lässt sich auch noch der goldene Herbst im Mecklenburgischen Binnenland genießen.

Mit von der Partie bei der diesjährigen Gutsküchenwoche sind das Landhaus Schloss Kölzow, das Biohotel Gut Gremmelin, das FerienGut Dalwitz, das Landhotel Schloss Teschow, das Schlosshotel Burg Schlitz, das Hotel Schloss Schorssow, das Schloss und der Gutspark Ulrichshusen sowie das Schloss Marihn.

Die geschichtsträchtigen Gemäuer öffnen ihre lukullischen Schatzkammern und versprechen mit Menüs wie „Windsorsalat im herbstlichen Kräuterbeet“, „Tafelspitz mit Meerettich-Rosinen-Sauce“ und „Flambierten Honig-Bananen mit Schokosauce“ herbstliche Hochgenüsse. Das Credo der Hotels heißt dabei: „Erleben und genießen Sie Gutes, Regionales und Feines aus den Gutsküchen im Land der Schlösser und Herrenhäuser.“ Wer die Menüs bucht, bekommt das Doppelzimmer ab 89 Euro inklusive Frühstück, das Einzelzimmer ab 59 Euro inklusive Frühstück.

Regionale Spezialitäten

Hier eine Auswahl der Menüs der zweiten Gutsküchenwoche in der Mecklenburger Schweiz:

Landhaus Schloss Kölzow

  • Windsorsalat im herbstlichen Kräuterbeet
  • Hühnchencrèmesuppe mit Ingwer und Kokosmilch
  • Tafelspitz mit Meerettich-Rosinen-Sauce, Prinzessböhnchen und Bonbonkartoffeln
  • Flambierte Honig-Bananen mit Schokosauce

Biohotel Gut Gremmelin

  • Gebratene Scheiben vom Kürbis & Müritzzander mit Kräutern
  • Geschäumtes & gekräutertes Kartoffelsüppchen mit gebratener Blutwurst & Apfelragout
  • Hirschrücken, Rote Beete-Birnen-Gemüse, Kartoffel-Ingwer-Stampf
  • Weißes Schokosüppchen, Quittentarte und Kürbiseis

FerienGut Dalwitz

  • Hausgeräucherter Wildschweinschinken mit Birnenragout und Preiselbeeren
  • Tranchen vom Bio-Weideochsen mit Grüner Sauce, Speckbohnen und Petersilienkartoffeln
  • Brombeer-Fool mit Amaretti

Landhotel Schloss Teschow

  • Teterower Hechtsuppe
  • Dreierlei vom Müritz Lamm mit grünem Bohnenpüree und Kartoffel-Speck-Roulade
  • Variation vom Kürbis

Schlosshotel Burg Schlitz

  • Schaumsuppe von Steinpilzen mit einem Trüffelravioli
  • Crépinette von der Wachtel, Vanillejus, Graupen-Risotto und gebackener Kürbis
  • Mohn-Mousse und Gewürzbirne mit Honig-Thymianeis

Hotel Schloss Schorssow

  • Hausgebeizter Saibling mit knusprigem Armen Ritter und Birnentatar
  • In Tee geräucherte Entenbrust an Holunderbeerenkraut und Schwarzbrotsoufflé
  • Quittenpudding mit Sauerrahmeis

Schloss & Gutspark Ulrichshusen

  • Zanderfilet auf der Haut gebraten, Bohnensalat, Speckschaum
  • Schaumsuppe vom Muskatkürbis, Gewürzmilch
  • In Rübensirup geschmorte Ochsenbacke, brässierte Salatherzen und Steinpilze, Kartoffel-Selleriepüree
  • Gebackener Nougat-Grießknödel, Zwetschgen, weißes Zimteis

Schloss Marihn

  • Fenchel-Kartoffelsuppe mit Müritzkaviar
  • Daube vom Mecklenburger Wild
  • Walnuss-Tarte mit Zabaione

Bootsurlaub für jedes Alter – Altersgerechtes Hausboot

Mit der Aventura 32 classic auf vier Revieren zwischen Mecklenburgischer Seenplatte und Ostseeküste unterwegs

Bootsurlaub

Anlegestelle von Yachtcharter Schulz

Der Reiz, die unglaublich faszinierende Flora und Fauna von Mecklenburg-Vorpommern zu entdecken, ist schon lange kein Geheimtip mehr. Das ganze vom Wasser aus zu betrachten, wird allerdings völlig neue Perspektiven auf die unberührte Tier- und Pflanzenwelt ermöglichen. Und dabei sind die Wassersportreviere nur jeweils etwa zwei Autostunden von den Metropolen Berlin und Hamburg entfernt. Neue Bootstypen ermöglichen eine neue Dimension des Hausbootsurlaubs: für Menschen mit eingeschränkter Mobilität wurde an mehr Platz, mehr Komfort und eine Anpassung an die Bedürfnisse der älter werdenden Kundschaft gedacht.

Durch geschickte Anordnung und Aufteilung der Bootskomponenten wie (Wohn-)Küche, Salon, Dusche, Toilette und Schlafzimmer ist das Hausboot geräumiger und dadurch viel bequemer zu bedienen. Dazu kommt ein nicht zu verachtender Wohlfühlfaktor, der durch das Mehr an Platz unweigerlich eintritt. Robuste Materialien und hochwertige Verarbeitung von Holz und Edelstahl runden den neuen Bootstyp ab.

Abschläge im Fahrkomfort brauchen keineswegs gemacht zu werden. Dank zweier Schrauben vorn und hinten am Boot, ist das Hausboot auch in schwierigen (weil engen) Gewässern auch für Anfänger leicht und sicher zu handhaben. Denn auch auf den Gewässern gilt die Sicherheit bei allem Komfort als oberstes und ständiges Gebot.

Wie der Tourismusverband Mecklenburgische Schweiz berichtet, wird die Aventin 32 classic von der Warener Firma Yachtcharter-Schulz zusammen mit weiteren Hausbooten und Yachten auf vier Revieren angeboten: Müritzregion und Mecklenburger Seenplatte, Peene (Fluß, der auch als Amazonas des Nordens bezeichnet wird), Bodden/Usedom/Rügen (wo man auch sehr schöne Bootsausflüge machen kann, die in der Regel von den Seebrücken aus starten) und Berlin/Potsdam. Durch viele Basis-Stationen können die Reviere auch bequem im Einwegmodus befahren werden. Weitere Infos unter: www.bootsurlaub.de

Foto: Thomas Kohler@Flickr CC-Lizenz

Norddeutscher Landeswandertag

„Frisch auf!“ und „Gut Fuß!“ zum 3. Norddeutscher Landeswandertag Mecklenburg-Vorpommern am 23.-25.09.2011

Hügelige Landschaft

Mecklenburgische Schweiz entdecken

Zum 3. Mal lädt der Wanderverband Mecklenburg-Vorpommern Wanderfreunde, Urlauber, Kurzentschlossene, Jung und Alt zu den Norddeutschen Landeswandertagen vom 23.-29.09.2011 nach Lohmen in die „Seeblickregion“ am Rande der Mecklenburgischen Schweiz ein. Die Gastgeber haben Wandertouren zwischen 8 und 20,5 km gewählt im Naturkreuz der Europäischen Fernwanderwege E9a „Naturparkweg“ und E10 „Moränenweg“ zwischen Lohmen, Dobbertin und Krakow am See. Es ist eine der schönsten Wanderregionen im Herzen Mecklenburg-Vorpommerns!

Wie der Tourismusverband Mecklenburgische Schweiz berichtet, hat wandern in Mecklenburg-Vorpommern hat eine lange Tradition, die von zahlreichen Wandervereinen im Land weiter getragen wird. In enger Zusammenarbeit mit dem Wanderverband Norddeutschland e.V., in dem Wanderfreunde aus Hamburg, Bremen, Schleswig-Holstein und Teilen Niedersachsens organisiert sind, hat der Wanderverband Mecklenburg-Vorpommern auch in vergangenen Jahren bereits gemeinsame Wandertreffen in Hitzacker, Lübeck und Itzehoe durchgeführt.

Idylle

Entdeckungen am Wegesrand: Mecklenburgische Seenplatte

Seit 2007 ist der Wanderverband Mecklenburg-Vorpommern e.V. der Landesverband der Wanderer in MV. Nachdem 2008 der 1. Norddeutsche Landeswandertag in Mecklenburg-Vorpommern in Malchin ein voller Erfolg war, hatten sich die Wanderfreunde für die Durchführung 2010 auf der Insel Poel entschieden. Die Wandervereine aus der Region bereiten diese Wandertage vor: angefangen von der Auswahl geeigneter Strecken, Vorwanderungen (auch mit einem Fernseh-Team), Absprachen mit örtlichen Interessenten für das Wandern bis hin zu einem Rahmenprogramm.

In Jahr 2011 findet der 3. Norddeutsche Landeswandertag in MV vom 23. bis 25. September in der Region Lohmen, Reimershagen, Dobbertin statt, dort wo sich die Europäischen Fernwanderwege E9a „Naturparkweg“ und der E10 „Moränenweg“ kreuzen. Eine der schönsten Wanderregionen im Herzen Mecklenburg-Vorpommerns. Zielgruppe sind vor allen Dingen Wanderfreunde der Wanderverbände und Vereine im Norden Deutschlands, dabei aber auch Urlauber, kurzfristig Entschlossene, sowie Kinder und Jugendliche. Einzige Voraussetzungen für die Teilnahme sind der Witterung angepasste Kleidung und vernünftiges Schuhwerk. Gute Laune, Freude am Entdecken der Schönheit und Vielfalt der gesunden Natur im Zentrum Mecklenburg-Vorpommerns, Wissenswertes über Geschichte und Landschaft werden auf den angebotenen Touren für Groß und Klein erfahrungsgemäß fast von selbst kommen. Kosten entstehen keine, natürlich muss jeder Wanderfreund sich selbst „aus dem Rucksack“ oder nach der Wanderung in der Gaststätte verpflegen, die Wanderfreunde wären über eine kleine freiwillige Spende für den Wanderverband Mecklenburg-Vorpommern e.V. dankbar.

Viele Wanderfreunde besitzen einen Wanderpass. Die Teilnahme an den Wanderungen wird natürlich bestätigt. Sie wird von den meisten Krankenkassen mit Bonusprogrammen akzeptiert. Alle Wanderfreunde erhalten eine Erinnerungsurkunde, die Vereine haben die Möglichkeit ein begehrtes Wimpelwanderband zu erhalten.

Fotos: Thomas Kohler@Flickr CC-Lizenz

Barkasse Regulus auf dem Teterower See

Oldtimer auf Flüssen und Seen der Mecklenburgischen Schweiz begeistern

Teterow

Stadttor Teterow

Urlaub auf und am Wasser ist auch im diesjährigen Sommer bei jedem Wetter gefragt. Wie der Tourismusverband Mecklenburgische Schweiz berichtet, schippern die Oldtimer geduldig bei mehr als einer handbreit Wasser unterm Kiel über die Peene oder auf dem Güstrower, Teterower und Kummerower See. Junge Wilde lernen am besten auf dem alten, aber rüstigen Kutter Kersten Miles das Segeln. Gäste lieben die alten Schiffe aus den Zeiten robuster Technik und solider Materialen. Die Schiffsführer sind nicht selten mit ihren Schiffen groß geworden, kennen Geschichten und Legenden der kleinen Pötte. Kapitän Stürmer hat ein Buch über „seine“ Regulus auf dem Teterower See geschrieben, Kapitän Müller erzählt von den VIP’s vergangener Zeiten, die die MS Hamburg als Staats- und Senatsbarkasse in Hamburg alle schon “gesehen“ hat. Gute Dienste leisten die Oldtimer auch in dieser Saison in der Mecklenburgischen Schweiz.

Barkasse Regulus auf dem Teterower See

Der Teterower See samt seiner geschichtsträchtigen Burgwallinsel ist bereits einzigartig. Nicht minder interessant ist die Historie der auf dem See verkehrenden Motorbarkasse. Bereits im Jahr 1910 wurde sie auf der Theodor Hitzler Werft in Hamburg-Veddel  gebaut.  1911 kam das Boot nach Mecklenburg. Georg Marquart aus Waren/Müritz erwarb die Barkasse und bis zum Jahr 1929 war sie im Fahrtgebiet der Oberen Mecklenburgischen Seen sowie auf der Müritz im Einsatz. Ein Jahr später kaufte der Maschinenbesitzer Carl Dabbert die Regulus und brachte sie auf den Teterower See. Vorerst tragisch endete die Geschichte des Bootes 1945. Es wurde mutwillig durch Soldaten der Roten Armee versenkt. 54 Jahre gingen ins Land. Am 4. Juni 1999 wurde das Wrack der REGULUS gehoben und anschließend rekonstruiert. Seit 2001 schippert sie von Ostern bis Ende September wieder über den See und bringt im Stundentakt Gäste auf die Burgwallinsel sowie ins nahegelegene Teschow. Weitere Informationen sind bei der Tourist-Info Teterow erhältlich.

Tourist-Information Teterow
Marktplatz 9
17166 Teterow
Telefon: 03996 – 172028
Fax: 03996 – 187795
E-Mail: tourist-info@teterow.de

Foto: Thomas Kohler@Flickr CC-Lizenz

 

Ausstellung im Kloster Malchow

Regionale Kunst

Die Sanierungsarbeiten am Malchower Kloster gehen zügig voran. Damit stehen pünktlich zum Volkfest weitere Räumlichkeiten für die „Ausstellung Regionaler Künstler“ zurVerfügung, wie Katja Jentsch vom Kloster Malchow mitteilte. Die beiden neuen Räume sollen künftig ausschließlich für Wechselausstellungen genutzt werden. Ihre Einweihung erfolgt am Mittwoch, den 29. Juni 2011 um 16.00 Uhr mit der Ausstellungseröffnung des Malers Rainer Stuchlik. Gezeigt wird eine repräsentative Auswahl seiner Aquarelle, die direkt vor der Natur entstanden. Dabei handelte es sich nicht nur um die Natur, wie sie sich unmittelbar vor der Haustür seines Ateliers in Bolz (nahe Sternberg) fand. Studienreisen führten ihn quer durch die europäischen und internationalen Lande. Frankreich, Spanien, Marokko, Sizilien, Malta und auch Mexiko hinterließen beim Künstler bleibende Eindrücke. Eindrücke, welche er bemüht war auf ungewöhnlich großen Formaten festzuhalten. Es war ein Ringen um Ausdruckskraft, das dem Künstler einiges abverlangte. Nur mit einer schmalen Matratze, einem Propankocher und Soldatenkost ausgerüstet, ging es mit dem Caddy in die Ferne. Doch es ging „ums Malen und darum‚ ein paar Bilder zu erschuften’, alles andere […] (war) nebensächlich“ (Dagmar Stuchlik).

Maler und Grafiker Rainer Stuchlik

Rainer Stuchlik wurde am 19. Oktober 1929 in Arnau, im heutigen Tschechien, geboren. Einer Lehre zum Lithografen an der Kunstfachschule in Gablonz folgte ein Studium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig bei den Professoren Max Schwimmer und Elisabeth Voigt, das er 1959 mit Diplom und Auszeichnung abschloss. Seitdem war er als freischaffender Maler und Grafiker in Leipzig und Berlin tätig. Als er 1977 nach Mecklenburg kam, wurde er sofort von der Vielfältigkeit der Endmoränenlandschaft gefangen genommen. Es war eine innere Verbundenheit, die ihn zeit seines Lebens nicht mehr loslassen sollte.

Die Bilder des am 11. Februar 2006 verstorbenen Künstlers wurden auf zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland gezeigt und haben nun ihren Weg auch ins Malchower Kloster gefunden. Sie werden dort bis zum 31. Oktober 2011 für die Öffentlichkeit zugänglich sein.

„Ausstellung Regionaler Künstler“
Kloster 32-34
17213 Malchow
Telefon: 03 99 32 / 82 3 92
E-Mail: kloster-malchow@t-online.de