Archiv für Ausflugsziele

Norddeutscher Landeswandertag

„Frisch auf!“ und „Gut Fuß!“ zum 3. Norddeutscher Landeswandertag Mecklenburg-Vorpommern am 23.-25.09.2011

Hügelige Landschaft

Mecklenburgische Schweiz entdecken

Zum 3. Mal lädt der Wanderverband Mecklenburg-Vorpommern Wanderfreunde, Urlauber, Kurzentschlossene, Jung und Alt zu den Norddeutschen Landeswandertagen vom 23.-29.09.2011 nach Lohmen in die „Seeblickregion“ am Rande der Mecklenburgischen Schweiz ein. Die Gastgeber haben Wandertouren zwischen 8 und 20,5 km gewählt im Naturkreuz der Europäischen Fernwanderwege E9a „Naturparkweg“ und E10 „Moränenweg“ zwischen Lohmen, Dobbertin und Krakow am See. Es ist eine der schönsten Wanderregionen im Herzen Mecklenburg-Vorpommerns!

Wie der Tourismusverband Mecklenburgische Schweiz berichtet, hat wandern in Mecklenburg-Vorpommern hat eine lange Tradition, die von zahlreichen Wandervereinen im Land weiter getragen wird. In enger Zusammenarbeit mit dem Wanderverband Norddeutschland e.V., in dem Wanderfreunde aus Hamburg, Bremen, Schleswig-Holstein und Teilen Niedersachsens organisiert sind, hat der Wanderverband Mecklenburg-Vorpommern auch in vergangenen Jahren bereits gemeinsame Wandertreffen in Hitzacker, Lübeck und Itzehoe durchgeführt.

Idylle

Entdeckungen am Wegesrand: Mecklenburgische Seenplatte

Seit 2007 ist der Wanderverband Mecklenburg-Vorpommern e.V. der Landesverband der Wanderer in MV. Nachdem 2008 der 1. Norddeutsche Landeswandertag in Mecklenburg-Vorpommern in Malchin ein voller Erfolg war, hatten sich die Wanderfreunde für die Durchführung 2010 auf der Insel Poel entschieden. Die Wandervereine aus der Region bereiten diese Wandertage vor: angefangen von der Auswahl geeigneter Strecken, Vorwanderungen (auch mit einem Fernseh-Team), Absprachen mit örtlichen Interessenten für das Wandern bis hin zu einem Rahmenprogramm.

In Jahr 2011 findet der 3. Norddeutsche Landeswandertag in MV vom 23. bis 25. September in der Region Lohmen, Reimershagen, Dobbertin statt, dort wo sich die Europäischen Fernwanderwege E9a „Naturparkweg“ und der E10 „Moränenweg“ kreuzen. Eine der schönsten Wanderregionen im Herzen Mecklenburg-Vorpommerns. Zielgruppe sind vor allen Dingen Wanderfreunde der Wanderverbände und Vereine im Norden Deutschlands, dabei aber auch Urlauber, kurzfristig Entschlossene, sowie Kinder und Jugendliche. Einzige Voraussetzungen für die Teilnahme sind der Witterung angepasste Kleidung und vernünftiges Schuhwerk. Gute Laune, Freude am Entdecken der Schönheit und Vielfalt der gesunden Natur im Zentrum Mecklenburg-Vorpommerns, Wissenswertes über Geschichte und Landschaft werden auf den angebotenen Touren für Groß und Klein erfahrungsgemäß fast von selbst kommen. Kosten entstehen keine, natürlich muss jeder Wanderfreund sich selbst „aus dem Rucksack“ oder nach der Wanderung in der Gaststätte verpflegen, die Wanderfreunde wären über eine kleine freiwillige Spende für den Wanderverband Mecklenburg-Vorpommern e.V. dankbar.

Viele Wanderfreunde besitzen einen Wanderpass. Die Teilnahme an den Wanderungen wird natürlich bestätigt. Sie wird von den meisten Krankenkassen mit Bonusprogrammen akzeptiert. Alle Wanderfreunde erhalten eine Erinnerungsurkunde, die Vereine haben die Möglichkeit ein begehrtes Wimpelwanderband zu erhalten.

Fotos: Thomas Kohler@Flickr CC-Lizenz

Barkasse Regulus auf dem Teterower See

Oldtimer auf Flüssen und Seen der Mecklenburgischen Schweiz begeistern

Teterow

Stadttor Teterow

Urlaub auf und am Wasser ist auch im diesjährigen Sommer bei jedem Wetter gefragt. Wie der Tourismusverband Mecklenburgische Schweiz berichtet, schippern die Oldtimer geduldig bei mehr als einer handbreit Wasser unterm Kiel über die Peene oder auf dem Güstrower, Teterower und Kummerower See. Junge Wilde lernen am besten auf dem alten, aber rüstigen Kutter Kersten Miles das Segeln. Gäste lieben die alten Schiffe aus den Zeiten robuster Technik und solider Materialen. Die Schiffsführer sind nicht selten mit ihren Schiffen groß geworden, kennen Geschichten und Legenden der kleinen Pötte. Kapitän Stürmer hat ein Buch über „seine“ Regulus auf dem Teterower See geschrieben, Kapitän Müller erzählt von den VIP’s vergangener Zeiten, die die MS Hamburg als Staats- und Senatsbarkasse in Hamburg alle schon “gesehen“ hat. Gute Dienste leisten die Oldtimer auch in dieser Saison in der Mecklenburgischen Schweiz.

Barkasse Regulus auf dem Teterower See

Der Teterower See samt seiner geschichtsträchtigen Burgwallinsel ist bereits einzigartig. Nicht minder interessant ist die Historie der auf dem See verkehrenden Motorbarkasse. Bereits im Jahr 1910 wurde sie auf der Theodor Hitzler Werft in Hamburg-Veddel  gebaut.  1911 kam das Boot nach Mecklenburg. Georg Marquart aus Waren/Müritz erwarb die Barkasse und bis zum Jahr 1929 war sie im Fahrtgebiet der Oberen Mecklenburgischen Seen sowie auf der Müritz im Einsatz. Ein Jahr später kaufte der Maschinenbesitzer Carl Dabbert die Regulus und brachte sie auf den Teterower See. Vorerst tragisch endete die Geschichte des Bootes 1945. Es wurde mutwillig durch Soldaten der Roten Armee versenkt. 54 Jahre gingen ins Land. Am 4. Juni 1999 wurde das Wrack der REGULUS gehoben und anschließend rekonstruiert. Seit 2001 schippert sie von Ostern bis Ende September wieder über den See und bringt im Stundentakt Gäste auf die Burgwallinsel sowie ins nahegelegene Teschow. Weitere Informationen sind bei der Tourist-Info Teterow erhältlich.

Tourist-Information Teterow
Marktplatz 9
17166 Teterow
Telefon: 03996 – 172028
Fax: 03996 – 187795
E-Mail: tourist-info@teterow.de

Foto: Thomas Kohler@Flickr CC-Lizenz

 

Ausstellung im Kloster Malchow

Regionale Kunst

Die Sanierungsarbeiten am Malchower Kloster gehen zügig voran. Damit stehen pünktlich zum Volkfest weitere Räumlichkeiten für die „Ausstellung Regionaler Künstler“ zurVerfügung, wie Katja Jentsch vom Kloster Malchow mitteilte. Die beiden neuen Räume sollen künftig ausschließlich für Wechselausstellungen genutzt werden. Ihre Einweihung erfolgt am Mittwoch, den 29. Juni 2011 um 16.00 Uhr mit der Ausstellungseröffnung des Malers Rainer Stuchlik. Gezeigt wird eine repräsentative Auswahl seiner Aquarelle, die direkt vor der Natur entstanden. Dabei handelte es sich nicht nur um die Natur, wie sie sich unmittelbar vor der Haustür seines Ateliers in Bolz (nahe Sternberg) fand. Studienreisen führten ihn quer durch die europäischen und internationalen Lande. Frankreich, Spanien, Marokko, Sizilien, Malta und auch Mexiko hinterließen beim Künstler bleibende Eindrücke. Eindrücke, welche er bemüht war auf ungewöhnlich großen Formaten festzuhalten. Es war ein Ringen um Ausdruckskraft, das dem Künstler einiges abverlangte. Nur mit einer schmalen Matratze, einem Propankocher und Soldatenkost ausgerüstet, ging es mit dem Caddy in die Ferne. Doch es ging „ums Malen und darum‚ ein paar Bilder zu erschuften’, alles andere […] (war) nebensächlich“ (Dagmar Stuchlik).

Maler und Grafiker Rainer Stuchlik

Rainer Stuchlik wurde am 19. Oktober 1929 in Arnau, im heutigen Tschechien, geboren. Einer Lehre zum Lithografen an der Kunstfachschule in Gablonz folgte ein Studium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig bei den Professoren Max Schwimmer und Elisabeth Voigt, das er 1959 mit Diplom und Auszeichnung abschloss. Seitdem war er als freischaffender Maler und Grafiker in Leipzig und Berlin tätig. Als er 1977 nach Mecklenburg kam, wurde er sofort von der Vielfältigkeit der Endmoränenlandschaft gefangen genommen. Es war eine innere Verbundenheit, die ihn zeit seines Lebens nicht mehr loslassen sollte.

Die Bilder des am 11. Februar 2006 verstorbenen Künstlers wurden auf zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland gezeigt und haben nun ihren Weg auch ins Malchower Kloster gefunden. Sie werden dort bis zum 31. Oktober 2011 für die Öffentlichkeit zugänglich sein.

„Ausstellung Regionaler Künstler“
Kloster 32-34
17213 Malchow
Telefon: 03 99 32 / 82 3 92
E-Mail: kloster-malchow@t-online.de

Kultursommer in der Dorfkirche Speck

Veranstaltungen in der Dorfkirche Speck (Müritz Nationalpark) 2011

Hinweistafel

Speck im Müritz Nationalpark bei Waren/Müritz

Sonntag, 26. Juni 2011 – 16.00 Uhr
Vorsommerliche Kammermusik
Carla Prestin-Koch (Violine), Christine von der Groeben (Viola)
Reinhard Bellmann (Cembalo)

Freitag, 1. Juli 2011 – 17.00 Uhr
Sommer–Stippvisite mit Keltischen Impressionen
Ellen Czaya (Querflöte) & Thomas Loefke (Keltische Harfe)

Samstag, 9. Juli 2011 – 16.00 Uhr
Sommermusik mit „Souvenirs“
Oliver Jaeger (Spanische Gitarre)

Samstag, 23. Juli 2011 – 16.00 Uhr
Julisommernachmittag mit Deutschem und Irischem Folk
Volkhard Brock – Saxophon, Klarinette, Dudelsack

Samstag, 13. August 2011 – 16.00 Uhr
Hochsommerrhythmen mit „Chelsea Radio“
Franziska Günther (Gitarre) & Peter Jack (Gitarre)

Sonntag, 28. August 2011 – 16.00 Uhr
Sommerausklang mit „Mi tango querido – amarillo“
Bettina Born (Akkordeon) & Wolfram Born (Piano)

Samstag, 10. September 2011 – 16.00 Uhr
Sommernachklang mit dem „Duo Marcato“
Sorina Reichenbach (Flöte) & Thomas Holzhausen (Gitarre)

Die Kirche ist täglich bis zum 2. Oktober von 11.00 – 17.00 Uhr geöffnet. Die Ausstellung des Jahres 2011 widmet sich dem Thema Keramik. In vielfältigster Form schafft es die Künstlerin Iris Schwerinski aus Kreutzmannshagen (aufgewachsen in Anklam und Burg Stargard) mit dem universellen Material Ton zu spielen. Verschiedene Brenntechniken, wie den Raku, unterstreichen die besondere Note der tönernen Schöffungen.

Foto: Thomas Kohler@Flickr CC-Lizenz

Agroneum Alt Schwerin

Dampfmaschine

So wurde vormals Landwirtschaft betrieben

Nach den derzeitigen Überlegungen des Landkreises Müritz, soll das bisher als Agrarhistorisches Museum Alt Schwerin bekannte Ausflugsziel ab der künftigen Neueröffnung im Jahr 2011 in Agroneum umbenant werden. Gezeigt werden in Alt Schwerin die Geschichte und Faszination der Landwirtschaft in Mecklenburg.

Neben dem Agroneum unterhält der Landkreis Müritz das Heinrich-Schliemann-Museum in Ankershagen (am nördlichen Rand des Müritz Nationalparks). Das ehemelige Landkreis-Museum Müritz-Museum ist seit dem Jahr 2007 als Müritzeum bekannt.

Foto: Thomas Kohler@Flickr CC-Lizenz